54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) e.V.

13.-16.06.2018 • Fürth

54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) e.V.

13.-16.06.2018 • Fürth

Kongressdetails

Downloads

Online Programm

Print-File

Grußwort des Tagungspräsidenten

Prof. Dr. med. Hajo Hamer

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
es ist uns eine große Freude, Sie zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie e. V. 2018 nach Fürth einzuladen. Die Jahrestagung findet von Mittwoch, den 13.06.2018 bis Samstag, den 16.06.2018 statt.

Es erwarten Sie neben der traditionell beliebten und hoch geschätzten Fortbildungsakademie ein vielseitiges wissenschaftliches Programm zu aktuellen Themen in der Epileptologie, darunter auch freie Vorträge, viele Symposien und einer Postersitzung.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagung liegt darauf, eine Brücke zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis zu schlagen. Wir möchten dazu beitragen, dass neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Genetik und der Immunologie schnell Eingang in die klinische Diagnostik und Therapie von Epilepsien finden. Ein besonderes Anliegen ist es uns, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und für die Epileptologie zu begeistern.

Am 16.06.2018 wird der Kongress durch einen Patiententag bereichert, der viele Chancen zum Informationsaustausch zwischen Fachwelt und Betroffenen sowie deren Organisationen bietet.

Die Jahrestagung findet diesmal in der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen statt. Mit der Stadthalle Fürth haben wir dabei einen Tagungsort finden können, der genau unseren Ansprüchen entspricht und auch von Nürnberg aus hervorragend angebunden ist, sodass man ohne Schwierigkeiten auch in Nürnberg absteigen kann.

Neben dem wissenschaftlichen Austausch soll es Gelegenheit geben, alte Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu finden. Deswegen ist auch ein geselliges Rahmenprogramm geplant, u.a. mit einem Gesellschaftsabend in einem der schönsten Biergärten Nürnbergs.

Wir würden uns freuen, Sie in Fürth begrüßen zu dürfen und wünschen eine interessante und schöne Tagung.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Hajo Hamer
Tagungspräsident
im Namen des gesamten Tagungssekretariats


Grußwort der Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege

Melanie Huml

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Deutschland sind bis zu 640.000 Menschen von Epilepsien betroffen. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig und können unterschiedliche Ausprägungen haben. Eine rechtzeitige Diagnose und adäquate Behandlung sind ausschlaggebend für die Lebensqualität der Patienten.

Die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie hat sich zum Ziel gesetzt, Kenntnisse über Epilepsien zu vertiefen und zu verbreiten, die Forschung und Ausbildung zu fördern und die Betreuung von Patienten zu verbessern. Diese engagierte Arbeit spiegelt sich in ihrer 54. Jahrestagung wider, die dieses Jahr in Fürth stattfindet. Dafür habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen. Die Tagung bietet eine gute Gelegenheit, sich über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und zum aktiven Austausch mit Fachleuten, Betroffenen und Angehörigen. Danke, dass Sie dieses wichtige Forum alle Jahre wieder eröffnen.

Dem Freistaat Bayern ist eine hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen in allen Lebenslagen ein wesentliches Anliegen. Im Zeitalter der Digitalisierung liegt es auf der Hand, dafür verstärkt telemedizinische Verfahren einzusetzen. Mit ihnen kann medizinisches Expertenwissen überall und in Sekundenschnelle zur Verfügung stehen.

Bereits 2013 hat das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium das Universitätsklinikum Erlangen dabei unterstützt, ein telemedizinisches Netzwerk zur Epilepsie aufzubauen. Darin können Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte ihre speziellen Anliegen an das Zentrum in Erlangen herantragen. Epilepsie ist schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Dank Wissenstransfer und kollegialem Austausch können die Netzwerkteilnehmer ihren Patientinnen und Patienten eine noch bessere Versorgung vor Ort anbieten. Das ist ein gelungenes Beispiel für innovative Versorgungsformen und gelebte Kooperation zum Nutzen der Bevölkerung.

Mein Dank gilt allen, die tagtäglich zur hochwertigen medizinischen Versorgung von Epilepsiepatienten beitragen. Ich wünsche Ihnen eine gelungene Veranstaltung mit spannenden Erkenntnissen, Begegnungen und wertvolle Anregungen für die Praxis.

Ihre

Melanie Huml MdL

Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege